Dienstag, 30. Juni 2015

Blumenzwiebeln ohne Pestizide und Kunstdünger - Crowdfunding von Natural Bulbs

Am vergangenen Samstag startete Natural Bulbs eine Crowdfundingkampagne auf Oneplanetcrowd und erreichte bereits am ersten Tag die gesetzte Fundingschwelle von 15.000 Euro. Natural Bulbs hat es sich zum Ziel gesetzt, Blumenzwiebeln natürlich anzubauen und so die Umwelt und die Bienen zu schützen. Durch die Crowdfundingkampagne soll der nachhaltige Anbau von Blumenzwiebeln ermöglicht werden und noch dieses Jahr über 1 Million natürliche Blumenzwiebeln nach Deutschland gebracht werden.

Im traditionellen Blumenzwiebelanbau wird noch immer auf Kunstdünger und Pestizide gesetzt. Folge: die Bienen sterben, Menschen kämpfen um ihre Gesundheit und der Boden trocknet aus und verliert an Nährstoffen. Natural Bulbs wachsen auf natürliche Weise und dadurch langsamer. Die Blumenzwiebeln sind somit besser gegen Schädlinge gerüstet.

Eine wachsende Nachfrage bringt neue Anbauer dazu, umzudenken und auf einen biologischen Anbau umzustellen. Mit der Crowdfundingkampagne möchte Natural Bulbs diese wachsende Nachfrage ankurbeln und biologische Blumenzwiebeln auch nach Deutschland bringen. Funder des Projektes erhalten als Gegenleistung extra starke, natürlich angebaute Blumenzwiebeln - von Tulpen über Narzissen bis hin zu Krokussen.

Robert Heemskerk von Natural Bulbs: „Wir möchten einen neuen deutschen Webshop entwickeln, neue Bioblumenzwiebeln kaufen und unsere Natural Bulbs auch in die deutschen Gärten bringen. Je höher die Endsumme, desto mehr können wir in die Informationskampagne stecken, um mehr Menschen zum Umdenken anzuregen.‘‘

Mehr Informationen auf www.oneplanetcrowd.com/de/project/112111

Quelle: forum nachhaltig wirtschaften

Donnerstag, 11. Juni 2015

Blumenkohlsalat

Dieser Salat lässt sich sehr gut am Vortag machen und zur Arbeit mitnehmen!

1 - 2 Blumenkohl in Röschen zerteilen und in Salzwasser bissfest kochen, abseihen.

100g schwarze Oliven,
2 - 3 Esslöffel Kapern,
Kräutersalz,
Essig und Öl,
unter den noch warmen Blumenkohl mischen - fertig!

Pizoccori - Rezept mit Mangold

Dieses Rezept lieben auch Kinder!

500g Mangold - Stile und Blätter in Streifen schneiden und in wenig Salzwasser 5 Minuten kochen

250g Nudeln kochen, alternativ Salzkartoffeln

60 - 100g Butter zerlassen (vegan mit z.B. Hafercusisine und/oder einem Schuss seines Lieblingsöls ersetzen)

1 Salbeistengel und 1 - 2 Knoblauchzehen zerkleinern und beifügen

ca. 250g Käse wie z.B. Gouda in Würfel schneiden. (vegan: Cashewnüsse passen wunderbar zu Mangold)

Vor dem Servieren alle Zutaten miteinander vermischen und nach Wunsch frisch gemahlenen Pfeffer darüber!

Dienstag, 2. Juni 2015

Und noch eine Buchvorstellung, die aber nicht zum Lesen anregen soll ;-)

Schön wild!

Warum wir und unsere Kinder Natur und Wildnis brauchen

"Trommer regt speziell Kinder zur Entdeckung der Natur an - und zum Ausschalten von Plasma-TV und Playstation. Ein lohnendes Buch mit vielen Tipps auch für Kinder" (Tagesanzeiger, Februar 2012)


Auf Bäume klettern, Barfuß laufen, Steine bewundern und Tiere beobachten, kurzum: sich in der Natur vergessen. Für viele klingt das nach aufregenden Abenteuern aus längst vergangenen Kindertagen. Doch so gerne wir uns an diese Glücksmomente erinnern, so selten gelingt es, diese Begeisterung für die Natur zu bewahren. Wir meinen, für Natur und Wildnis keine Zeit mehr zu haben, bewegen uns lieber, vor Matsch, Regen und Kälte geschützt, in gut versorgten, virtuellen Welten. Und unsere Kinder? Die kennen die „Natur“ häufig nur noch aus animierten Museen und angesagten Freizeitparks. Doch ohne Kontakt zu Wald, Wiese und Bach verkümmern Phantasie, Körpergefühl und Emotionalität. Lässt sich der Naturentfremdung begegnen?

Gerhard Trommer lädt ein zu einer Neuentdeckung der Faszination von Wildnis – in uns und draußen vor der Tür. Sein Buch ist voller Denkanstöße und Tipps für ein erfülltes Kinder- und Erwachsenenleben.

Hier gehts zum Buch!

Buchvorstellung: Grundkurs Nachhaltigkeit

Von der Bahnfahrt bis zum neuen Gewerbegebiet, von Fairem Handel bis zum Artenschutz – Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung betreffen alles und jeden.

Dieses Lehr- und Lernbuch schafft Durchblick bei einem komplexen Thema. In 16 Kapiteln werden Grundlagenwissen, Zusammenhänge und die entsprechenden Begrifflichkeiten vermittelt. Jeder Abschnitt schließt mit einem Frage- und Antwortteil ab und hilft die Informationen zu reflektieren. Der Grundkurs Nachhaltigkeit versammelt breites Wissen und erläutert die Kosten der Energiewende ebenso wie die weltweite Hungerproblematik. Das Buch hilft den Klimawandel zu verstehen und ökologische Zusammenhänge zu erfassen. Dabei geht es immer um das Konkrete. Deshalb richtet sich das Buch an ein breites Publikum: Lehrer und Schüler, Ehrenamtliche und Beamte, Politiker und Wähler, sie alle sind wertvolle Multiplikatoren, die das Gelesene und Erlernte dann auf ihre eigene Art ergänzen, interpretieren und in ihre Aktionsfelder weitertragen können. Denn Nachhaltigkeit gedeiht durch Wissen und Mitmachen.

Hier gehts zum Buch!

Donnerstag, 21. Mai 2015

Obst und Gemüse haben nicht immer Saison: wie eine App unser Handeln ein klein wenig nachhaltiger machen kann

Ein Artikel von Forum Nachhaltig Wirtschaften
Obst und Gemüse kaufen, wenn sie Saison haben
Die bewusste Auswahl von Obst- und Gemüsesorten – entsprechend der jeweiligen Haupterntezeiten – ist ein Beispiel dafür, den eigenen Alltag etwas nachhaltiger zu gestalten. Es gibt zahlreiche weitere Möglichkeiten und für einige Bereiche gibt es Apps, die uns dabei helfen sollen.


Smartphones sind mittlerweile treue Begleiter in unserem alltäglichen Leben und Apps sind nicht mehr wegzudenken. Warum sollten wir also nicht diese Technologie nutzen, um unser Leben ein kleines bisschen „grüner" zu gestalten? Wo ist der nächste Bio-Supermarkt? Was bedeuten all die verschiedenen Siegel? Wie viele CO2-Emissionen spare ich wirklich ein, wenn ich mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto zur Arbeit fahre?

forum wird von nun an jeweils die „grüne" App des Monats vorstellen
Denn großartige Ideen müssen all jene auch erreichen, die mit ihrem Handeln die Welt verändern können: genau Sie! Jeder einzelne von uns kann mit seinen Taten einen kleinen Beitrag für eine nachhaltigere Zukunft leisten. Auch wenn dieser noch so winzig erscheinen mag. Sollten Sie bereits eine derartige großartige App benutzen, die für Sie unverzichtbar ist und auch anderen Menschen in Zukunft zugute kommen soll, dann lassen Sie es uns wissen. Bereichert die App Ihren Alltag, dann wahrscheinlich auch den anderer.

Als Auftakt für unsere Reihe der „grünen" Apps haben wir den „Saisonkalender" ausgesucht
Die Wochenmärkte und auch Supermarktregale sind mittlerweile voll mit frischen Erdbeeren. Doch wissen Sie, wann genau Erdbeeren, Spargel oder Rhabarber hierzulande Saison haben? Wenn die Antwort „Nein" lautet, dann sind Sie keineswegs allein. Da man heute nahezu jede Art von Obst und Gemüse dank Unterglasanbau, schnellem Transport und guter Lagertechnik ganzjährig im Handel vorfinden kann, stellen sich immer weniger Konsumenten die Frage, wann diese wirklich Saison haben – also im heimischen Freilandanbau klassisch geerntet werden. Auch bei exotischen Früchten wie etwa Mangos oder Melonen, die importiert werden müssen, gibt es begrenzte Erntezeiten in den jeweiligen Anbauländern.

Die wichtigsten Gründe für die Beachtung der Erntezeiten sind Folgende:
Saisonales Obst und Gemüse schont die Umwelt durch die in der Regel kürzeren Transportwege.
Durch die kurzen Transportwege und -zeiten ist die Ware frischer.
Die Ware kann vor Ort zum optimalen Reifezeitpunkt geerntet werden – das schmeckt man auch.
Aufgrund des größeren Angebots von Obst- und Gemüsesorten zu ihrer Haupterntezeit ist der Preis niedriger.

Um den Verbrauchern eine Hilfe hierfür zur Hand zu geben, hat der aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V. die App „Saisonkalender" herausgegeben, welche vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert wird. Sie ist kostenfrei im App Store von iTunes und im Google Play Store verfügbar.

Die App ist hierbei sehr übersichtlich und einfach aufgebaut. Für den aktuellen Monat werden alle Obst- und Gemüsesorten aufgelistet, die gerade Saison haben. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, für jede einzelne Sorte eine detaillierte Information zu erhalten: Welche Monate sind Haupterntezeiten? Gibt es einen heimischen Anbau und/oder gibt es einen Import? Für Obst- und Gemüsesorten, die sowohl hierzulande angebaut als auch importiert werden, wird gezeigt, wie groß die Importmenge im Vergleich zur heimischen Ware ist. Bis dato umfasst die App rund 80 Obst- und Gemüsesorten.

Die App ist eine sinnvolle Ergänzung zu bestehendem Wissen über die heimischen Erntezeiten. Die meisten Menschen wissen in etwa, wann Erdbeeren bei uns angebaut werden. Einen kompletten Überblick über nahezu alle Obst- und Gemüsesorten zu behalten ist jedoch schwer. Hierbei kann der „Saisonkalender" als mobiler Einkaufsberater hilfreich sein, um die richtige Entscheidung zu treffen.

Links:
aid-App "Saisonkalender" | Download iTunes | Download Google Play

Dienstag, 19. Mai 2015

Was tun mit ausrangierter Kleidung?


Anbei ein interessanter Artikel zum umstrittenen Thema Kleiderspenden:
http://www.forum-csr.net/News/8439/FriedhofderKleidungsstcke.html

In Olching geht das Kleiderspenden auch direkt ganz unkompliziert:
Auszug von der Website http://sozialdienst-olching.info/schicki-miki/



In enger Kooperation mit dem Verein Aufrechter Gang e. V. betreibt die OSD-Olchinger Sozialdienst gGmbH in der Hauptstraße 49 eine Sozialboutique, die ausdrücklich allen Kunden offensteht. Das Sortiment umfasst Herren-, Frauen- und Kinderkleider sowie Taschen und Textilien. Die Waren werden so präsentiert, dass das Einkaufen dort auch Spaß macht. Hartz-IV-Empfänger bekommen eine Ermäßigung von 20 Prozent; Kunden, die ihren Wohnsitz in Olching haben und einen Tafelausweis vorlegen können, dürfen eine bestimmte Anzahl Kleider sogar kostenlos mitnehmen. Bedient werden die Kunden von rund einem Dutzend Mitarbeiterinnen, darunter viele Ehrenamtliche.

Die Idee

Der Laden trägt sich ausschließlich durch Spenden. Das Ziel ist es nicht nur, sozial Schwachen die Möglichkeit zu geben, sich in einem attraktiven Umfeld günstig einzukleiden. Schicki-miki verfolgt auch den Zweck, Arbeitslose und Ein-Euro-Jobber in den regulären Arbeitsmarkt einzugliedern.

Spenden

Mit ihrer Kleiderspende können Sie das Projekt unterstützen! Ihre gut erhaltenen Sachen geben Sie bitte zu den Öffnungszeiten direkt im Laden an der Hauptstraße 49 ab.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag
Von 10 bis 18 Uhr

Jeden ersten Samstag im Monat
Von 9 bis 13 Uhr